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SuperMom

Wie gestalte ich mein Zuhause kindersicher?

Wenn das Baby auf der Welt ist, liegt es erstmal eine ganze Weile dekorativ rum und macht keinen Blödsinn. Ich muss dann immer schon ein wenig in mich hinein grinsen, wenn ich bei Freunden oder auf Instagram Wohnungen sehe, die top gestylt sind und ich genau weiß, in 6 Monaten sieht das alles ganz anders aus.

Sobald ein Baby robben oder krabbeln kann, sollte man sich mal auf den Boden legen und schauen welche potentiellen Gefahren rum stehen oder liegen. Lose Kabel, Steckdosen, Putzmittel, giftige Pflanzen und Erde sind nur einige potentielle Gefahren für Kinder. Sobald sie sich hochziehen können oder Schubläden auf machen, fängt der Spaß erst richtig an und spätestens jetzt ist es an der Zeit, über Kindersicherung nachzudenken.

Wir haben in allen Steckdosen Kindersicherungen. Man kann ja nicht immer so schnell sein, wie ein Kind vielleicht etwas in die Öffnung steckt. Auch steht kein Putzmittel auf dem Boden oder in unmittelbarer Höhe, der Putzschrank war immer gesichert. Dafür gibt es ja zum Glück Sicherungen zu kaufen. Mittlerweile stehen alle Putzmittel in unserem Hauswirtschaftsraum auf einem Regal, was auch ich nur mit einem Hocker erreiche. Dazu gehört übrigens auch Waschmittel oder Lampenöl. Nachtlichter machen nächtliche Wanderungen zur Toilette oder ins Elternbett sicherer, nicht nur für die Kinder

Unsere Treppe ist mit einem Gitter gesichert. Klar kann auf der Treppe selbst auch immer etwas passieren, aber zumindest ist es dem Kind nicht möglich, einfach unbemerkt die Treppe zu erkunden. Gerade beim ersten Kind ist man überrascht, wie flink sie irgendwo sind und was alles spannend ist. Schränke und Schubladen mit Feuerzeugen, Werkzeug sollte man abschließen können oder umräumen. Auch haben wir unseren Couchtisch mit Ecken Schonern gesichert. Der Tisch ist schon sehr spitz und wenn sich die neugierigen Zwerge hochziehen, passiert es gerade am Anfang, dass sie immer wieder hinfallen. Da wird einem schon Angst und Bange beim Zuschauen.

So schön die Wohnung auch eingerichtet ist, oft ändert sich doch alles und Bilder, Kerzen, Deko wandert eine Etage höher. Von wackeligen Beistelltischen haben wir uns schnell getrennt und irgendwann auch den Couchtisch ausgetauscht. Kleine Kinder nehmen alles gern in den Mund, Erde, Blätter, schmeißen Vasen um, räumen leidenschaftlich gern Schubladen aus… Natürlich kann man eine Wohnung nie zu 100 % kindersicher machen, aber man kann ein paar Vorkehrungen treffen. Den Medizinschrank aufräumen gehört auch dazu und auch einen kleinen erste Hilfe Koffer zu Hause zu haben. Schubladen und Schränke kann man verschließen, zumindest die, an die man nicht ständig ran muss. Gläser und Deko sieht auch auf Erwachsenenhöhe noch gut aus, ein Treppengitter vermeidet erste Kletterversuche.

Habt ihr eure Wohnung kindersicher gemacht? Welche Hilfsmittel waren sinnvoll, was habt ihr gar  nicht genutzt? Wir haben auf Fensterschutz verzichtet, da wir keine Fensterbänke haben, auf die die Kinder rauf klettern könnten um ein Fenster zu öffnen. Unsere Fenster sind bodentief und bis sie die öffnen können, sind sie mindestens 4 Jahre alt.

Neugierige Entdecker können wir wohl nie komplett schützen und das ist auch gar nicht nötig. Aber ein paar Vorkehrungen machen es auf jeden Fall leichter und weniger gefährlich.

Kommt gesund und munter durch den Februar,
Eure Super Mom Jette

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2 Kommentare
2019-02-18T16:42:10Z
  • Montag, 18.02.2019 um 17:42 Uhr
Halllo, kannst du ein Treppengitterbesonders empfehlen?
2019-03-13T08:42:30Z
  • Mittwoch, 13.03.2019 um 09:42 Uhr
Hallo MillaMama,

nein ich würde einfach schauen, was euch gefällt und was passt. Ich mag diese Schwenkbaren, die man anhebt zum Öffnen, aber das ist am Ende Geschmacksache und es muss ja auch zur Breite der Treppe passen. 

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