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Tipps vom Hebammennetzwerk

Nice to have – Was man nicht unbedingt braucht, aber das Leben für Mama, Papa und Baby schöner macht!

Erste Schwangerschaft, Wunschkind, alles läuft perfekt. Das Babyartikel-Angebot lädt zum Shoppen ein und was liegt da nicht näher, als zuzuschlagen!
Hier habe ich einige Teilchen ausgesucht, die nett sind zu haben, die man aber nicht zwingend braucht.


Tragetuch/Tragetasche

Für manche mag das nach “Öko” klingen, für die anderen ist es die praktischste Erfindung, seit es Kinder gibt. Heutzutage gibt es Tragetücher und -taschen in vielen unterschiedlichen Farben, Stoffen und Schnitten. Es ist für jeden was dabei. Ob die Trage nun aus farbloser Bio-Baumwolle oder lieber in grellem Grün sein soll, ich bin mir sicher, jeder findet das passende Modell! Selbst viele Männer finden Gefallen an vorgefertigten Tragetüchern, weil sie super bequem sind.

Vorteile:
  • Das Kind ist maximal bei Mama/Papa am Körper und fühlt sich so sehr geborgen. Besonders Kinder, die zu früh geboren sind oder Kinder, die eine schnelle oder anstrengende Geburt erlebt haben, werden sich darin noch lange wohl fühlen.
  • Man kann damit spazieren gehen, die Küche aufräumen, Wäsche aufhängen, oder z.B. sogar Gitarre spielen (wenn das Kind später auf dem Rücken getragen wird). Je mehr Du dich dabei entspannst, umso entspannter ist auch Dein Kind.
  • Das Tragetuch kann auf jede Größe angepasst werden (egal ob ein Baby mit 3000 g, oder ein Kind mit 10 kg). Die Tragetaschen können auch von Anfang an benutzt werden, sind aber minimal unflexibler.
Nachteile:
  • im Sommer kann es für beide warm werden.
  • Zu langes Tragen geht auf die Schulter und auf den Rücken.

Windeleimer / Windeltwister

Einem Windeleimer kann man als werdende Eltern nicht aus dem Weg gehen! Aber welches Modell? Wie komfortabel soll es sein? Soll es der Windeltwister sein? In der Anschaffung ist der Preis vom Twister überschaubar, aber die Nachfüllbeutel ziehen das Budget ganz schön nach unten. Man wechselt ja fast jeden Tag die Tüte....
Ein weiterer Vorteil dieses Twisters ist, dass er schön hoch ist und man sich kaum bücken muss.
Wenn Eimer einen Deckel hat, der beim Draufdrücken aufspringt, ist das schon ein wunderbares Gimmick. So kannst Du den Eimer einhändig bedienen und die andere Hand zur Sicherung am Kind belassen.
Manche Eltern verlagern den Babymüll wegen Geruch auch auf den Balkon.
Letztlich ist es wichtig, dass der Eimer einen Deckel hat, damit der Geruch drin bleibt und sich einfach und schnell reinigen lässt.

Wärmelampe

Bei Anschaffung wäre die erste Frage: kommt es häufiger vor, dass Dein Baby länger als ein paar Minuten nackt auf dem Wickeltisch liegen bleibt? Zum Beispiel zur Baby-Massage oder Baby bespaßen?
Nächste Frage: ist der Platz wo die Wärmelampe angebracht wird, ein schöner Platz für Massage oder Baby bespaßen?
Dritte Frage: in welcher Jahreszeit kommt Dein Kind zur Welt und wie gedämmt ist Deine Wohnung?

Von den Antworten sollte abhängig gemacht werden, ob eine Wärmelampe wirklich notwendig ist. Sie ist ein schöner Zusatz für die kalte Jahreszeit oder um das Zimmer nach dem Baden zusätzlich aufzuwärmen. Aber auch für die Eltern wird es dann irgendwann schön warm darunter.

Beim Wickeln wirst Du von Tag zu Tag routinierter. Nach dem Baden ist Dein Kind erstmal gut im Handtuch verpackt. Und die Babymassage findet irgendwann auf dem großen Elternbett statt.

Du könntest Dich vor der Anschaffung in Deinem Freundeskreis umhören, wie sie es empfehlen würden. Aus Erfahrung finden manche Eltern die Wärmelampe wirklich gut und brauchbar, viele andere hätten auch ohne auskommen können.

Laufstall

Früher war es gang und gäbe, das Kind im Laufstall “mal eben” abzulegen, um den Haushalt zu erledigen oder sich um die anderen Kinder zu kümmern.
Heute ist es eher in den Hintergrund gerückt. Man möchte pädagogisch wertvoll erziehen, dem Kind seinen Raum lassen, andere Familienmitglieder nicht “ausgrenzen”...
Aber die Erfahrung zeigt immer wieder, so ein Laufstall ist schon was Feines.

Vorteile:
  • Das Kind sieht den Laufstall gar nicht so negativ, sondern eher wie sein eigenes Reich, seinen Spielgarten
  • Geschützt vor anderen älteren Kindern, die vielleicht noch nicht richtig wissen, wie man vorsichtig mit kleinen Babys umgeht. 
  • Geschützt vor anderen Familienmitgliedern wie z.B. einem Hund, dem man erst mit zunehmender Zeit vertrauen sollte.
  • Dein Kind kann mit 8-10 Monaten lernen, sich an den Stäben hochzuziehen und kann darin gut und sicher üben. 
  • Das Kind lernt, sich mit dem zu beschäftigen, was zur Verfügung steht.
Nachteile:
  • Die Eltern fühlen sich durch das Kindablegen oft als “Rabeneltern” (das geht aber vorbei)
  • So ein Gestell nimmt viel Platz weg
  • Bei größeren (und dann auch schwereren) Kindern, mit einem tiefer gesetzten Boden, muss man sich ziemlich Bücken zum Rausheben
Ich hoffe, mit diesem Artikel konnte ich als Hebamme Dir ein paar nützliche Tipps geben und bei der einen oder anderen Kaufentscheidung helfen. Wenn Dir noch andere Dinge einfallen, die nützlich oder sinnlos sind, lass es hier wissen!

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