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Tipps vom Physiocoach Meike

Babyhaut im Sommer: Ein sensibles und wichtiges Spürorgan!

Endlich Sommer!!! Zeit zum Wohlfühlen in der Natur bei sonnigen, warmen Temperaturen! Zusätzlich kurbelt das Sonnenlicht die, für die Gesundheit so wichtige, körpereigene Produktion des Vitamin D an. Doch Eltern sollten mit ihren Kindern vorsichtig sein:  Die dünne Kinderhaut ist empfindlich. Vor allem die Haut eines Babys ist hochsensibel! 

Bis zum achten Lebensjahr sollten Kinder weiterhin die direkte Sonnenstrahlung meiden, aufgrund des dadurch erhöhten Hautkrebsrisikos (Rat der Hautärzte!). 

 

Allgemeine Tipps für die Haut deines Babys:

  • Dein Baby sollte ganz im Schatten bleiben. In den ersten sechs Monaten sollte es am besten die Sonne komplett meiden. Im ersten Lebensjahr ist es ratsam sehr vorsichtig zu sein!
  • Die Haut eines Babys sollte ab einem halben Jahr mit entsprechend hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden (Beratung des Kinderarztes oder in einer Apotheke – hier gibt es Meinungsdifferenzen).
  • Ratsam ist auf jeden Fall leichte Bekleidung oder UV-geschützte Kleidung, welche die Arme und Beine komplett bedecken. Eine Kopfbedeckung außerhalb des Schattens sollte Pflicht sein: Ein Sonnenhut mit Krempe und Nackenschutz verdeckt und schützt die besonders empfindlichen Stellen deines Babys!
  • Aufenthalte in der Sonne (als Beispiel: Spaziergänge mit dem Kinderwagen) solltet ihr früh morgens oder erst ab dem späteren Nachmittag unternehmen.
  • Denke bitte auch an UV-Schutz in eurem Auto. Auch hier gelangt ansonsten ungeschützt Strahlung durch das Fenster(!)

 

Informiert euch gerne auch auf kindergesundheit-info.de über das Thema Sonnenschutz.


Spielerisch durch den Sommer

Die hohen Temperaturen laden zwischendurch auch zum Spielen ohne Bekleidung, und ohne Windel ein – natürlich im Schatten. Wenn du es hin und wieder auch mal nackt spielen und sich entdecken bzw. sich spüren lässt, kann es die Luft auf seiner Haut und eine viel größere Bewegungsfreiheit genießen. Dein Kind findet es sicherlich toll, seine „pure“ Haut zu betrachten und zu berühren. 


Versuche bitte die Aufmerksamkeit deines Kindes dabei auf seine Hände, Arme, Beine und Füße zu lenken. Mit seinen Augen wird es seinen eigenen Körper genau betrachten. Es verbessert somit vor allem seine Hand-Augen-Koordination. Dadurch werden später verschiedene Fingerfertigkeiten einfacher gelingen. Es ist spannend für dich zu beobachten, wie lange sich dein Baby mit seinem Körper selbstständig beschäftigen kann, wenn es unbekleidet ist! Probiere es bitte öfters mal aus – diese Jahreszeit ist perfekt dafür!

Benenne auch im gemeinsamen Spiel die einzelnen „bespielten“ Glieder, denn so bekommt dein Kind wichtige Informationen über seinen Körper vermittelt. Auch wenn es vielleicht noch nicht alle Wörter verstehen kann, fängt es langsam an, sich wiederholende Begrifflichkeiten zu merken und somit eine Vorstellung seines Körpers zu bekommen (eigenes Körperbild). Förderlich hierfür sind auch Fingerspiele oder Lieder über Körperglieder (z.B. Zehn kleine Zappelmänner …; Meine … sind verschwunden, ich habe keine … mehr  – ei, da sind die …. wieder, etc…). 

 

Unser "Spürorgan": Der Informationstransport über beim Erfühlen

Für alle Babys ist zu Anfang vor allem das Bauchlagentraining schwer und ungewohnt. Um von dieser Anstrengung etwas abzulenken, kannst du deinem Kind verschiedene Spürinformationen mit besonderen Unterlagen/Untergründen anbieten. Das kann beispielsweise eine flauschige Teddydecke sein, eine normale Gummi-Isomatte oder eine kratzige Fußmatte aus Sisal oder Kokos. Wenn dein Kind (fast) nackt auf dem Bauch darauf liegt (und mit den Händchen spürt), bekommt es dadurch viele neue sensorische (wahrnehmende) Informationen für seine Gehirnentwicklung. 

Für ein Sommerbaby gibt es draußen in der Natur fast überall Neues zu entdecken: Gras, Sand, Steine, Kiesel usw. – alles riecht und fühlt sich hier anders an.

(Vorsicht: Verschluckungsgefahr – denkt evt. an den Schnuller für euer Baby). 

Logischerweise bietet sich nun auch das „Trockenwerden-Training“ an. Toi-Toi-Toi!!!

 

Vorteile des Hautkontaktes im Tragetuch/ Tragehilfe oder auf dem Arm

Fast alle Sinne eines Babys werden während des Getragenwerdens angeregt. Die taktilen Rückmeldungen zum Gehirn wirken besonders beruhigend auf dein Kind. Hautkontakt (vor allem zur Mutter; gewohnter Körpergeruch!) ist nicht nur für eine optimale Bindung wichtig, sondern hat eine positive Auswirkung auf die Atmung, das Kreislaufsystem und die Temperaturregulation. 


Gerade jetzt in der warmen Jahreszeit hat man beobachtet und erforscht, dass die Kinder die viel mit Hautkontakt getragen werden, entspannter und aufmerksamer sind. Deren Körperhitze steigt auch nicht so hoch an. Dies funktioniert sogar bei leichtem Fieber

Kleiner Insidertipp aus der Trageberatung: Trägst du dein Kind leicht bekleidet oder besser noch nur mit einer Windel in einem Tuch oder in einer Trage (es darf natürlich nicht frieren - in warmer Umgebung , so senkt sich nach einiger Zeit die erhöhte Temperatur.  

 

Genießt den Sommer und keep cool!!! Meike 🙋

 

Hier geht es zu weiteren Artikeln, passend zum Thema Babyhaut:

„Babymassage“: Stimulation der Sinne für ein gutes Körpergefühl

„Die Bauchlage“: So kannst du es deinem Baby leichter machen!

HANDLING: „Baden“ – Wohlfühltraining für dein Baby!

 

 

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