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Tipps vom Physiocoach Meike

Wissenswertes in der gemeinsamen Spielzeit mit deinem Kind

Die Abhängigkeit deines Kindes von dir, während des Spielens, nimmt immer mehr ab. Beobachte und biete dich als Spielpartner an, aber störe es nicht im seinem Spiel!
Kinder sind heutzutage von vielen Reizen in deren Konzentration zunehmend abgelenkt! Unterstütze es nur in seiner Motorik, wenn es dich braucht!
Nehmt euch stets genügend Zeit, sodass die Konzentration deines Kindes aufrecht erhalten bleiben kann und immer ausdauernder wird.

Gemeinsam toben
, am besten in einer dafür hergerichteten Ecke im Spielzimmer (mit Matratzen, Kissen und Stofftieren,…) und dann auch wieder zur Ruhe finden und ein Bilderbuch gemeinsam anschauen. Dies trainiert, wie man sich unterschiedlich in seinem Körper kräftemäßig dosieren kann (laut-leise; wild-ruhig;…).


Gemeinsam in der Natur draußen spielen und mit Erde, Wasser und Steinen mantschen, belebt die Sinne und fördert zusätzlich ein gesundes Immunsystem. Ab dem Lauflernalter steckt sich dein Kind nicht mehr alles in den Mund und der Spielplatz kann „erobert“ werden.

Rhythmische Spiele und Gesang, musizieren, kneten oder ein gemeinsames Bild malen – lasst eurer Kreativität freien Lauf!
Je mehr Vielfältigkeit dein Kind erfährt, desto mehr geistige Anregung und Bereicherung in seinem Leben wird es erfahren.



Kinder lieben die traditionellen Spiele von damals! Doch Vorsicht, es gibt dabei einige Dinge zu beachten:

  • Bei „Hoppe-Hoppe-Reiter“ sollte man sein Kind „zum Plumpsen“ nicht nach hinten wegfallen lassen (besser nach vorne zu sich hin). Sobald sich die Kleinen alleine hinsetzten oder hinstellen können, lassen sich einige einfach nach hinten fallen.
  • Auch bei „Luft-Fang-Spielen“ lassen sich die kleineren Kids arglos aus größeren Höhen fallen, da sie gelernt haben, dass sie aufgefangen werden!
  • Beim „Fliegerkarusell“ bitte aufpassen, dass ihr nicht an Händen und Füssen (zu rumpffern) greift, da es sonst zu schmerzhaften Gelenksluxationen kommen kann. Dies ist leider nicht selten!!! Eher am Oberarm und oberhalb des Kniegelenkes zugreifen und dein Kind „fliegen“ lassen.
  • Blaue Flecken, Stürze und weitere kleine Unfälle gehören leider im Spiel dazu. Aus diesen negativen Erfahrungen wird dein Kind weiser und wird zunehmend mehr  Selbstsicherheit erlernen.


Zum Schluss noch das Wichtigste:

So selbstbewusst und kompetent, wie sich dein Kind beim Bewegen und im Spiel entwickelt, soviel Sicherheit und Eigeninitiative spürt es dann auch in seinem/ ihrem weiteren Leben.
Unser Zi0el sollte sein, das unser Kind ein selbstständiger und lebenstüchtiger Mensch wird.
Hier passt wieder der Satz von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun“!

Hier findest du  noch mehr Artikel zu dem Thema:





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