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Tipps vom Physiocoach Meike

Wichtige Tipps für euer gemeinsames Spiel aus physiotherapeutischer Sicht

Unsere Aufgabe als Eltern ist es, die Bewegungsfreude und die Spielfantasie unseres Kindes zu unterstützen. Dafür gibt es ein umfangreiches Spielzeugsortiment auf dem Markt, aber auch Selbstgebasteltes und interessante Gegenstände aus dem Alltag! Was letztendlich euer Kind in die Hände bekommt und wie ihr es „vorspielt“, liegt bei euch.

Um die motorischen Fähigkeiten und kompetenten Fertigkeiten zu erlernen, bietet sich in den ersten Lebensjahren besonders das „gemeinsame Spiel“ an. Gemeinsam etwas bauen, hantieren oder zeichnen, u.v.m. bringt viel Spaß und fördert das soziale Miteinander (Sprache).
Hier können Regeln von Anfang an vorgelebt und entwicklungsfördernde Unterstützung in eurem Handling angeboten werden:

  • Fordere in eurer gemeinsamen Aktivität Aufmerksamkeit von deinem Kind, indem ihr kommuniziert und achte auf häufigen Blickkontakt (Motivation, Ausdauer im Spiel, Sprachförderung).
  • Beobachte, welche Vorlieben und Stärken dein Kind im Spiel zeigt. Dein Angebot an Spielauswahl sollte jedoch vielfältig sein (Bewegung-Feinmotorik-Wahrnehmung-geistige Anregungen).
  • Biete deinem Kind stets verschiedene Wahrnehmungsangebote, um seine Sinne zu beleben.
  • Die „Hände“ sollten zu verschiedenen manuellen Fertigkeiten und Stützaktivitäten eingesetzt werden (Feinmotorik und sicheres Halten). Auch die „Füße“ sollten vor allem in der Lauflernphase bewusst gemacht werden (Erdung).
  • Sich-selbst-spüren-können („Körper-Ich“), wahrnehmen der Körperteile, später Benennung der einzelnen Glieder ist wichtig für ein positives Selbstbild.
  • Jede Motorikstufe wird erst vorsichtig erprobt, d.h. erst sucht dein Kind Stabilität (Festhalten/Sicherheit) - dann wird dein Kind mobiler und freier in seiner Bewegung. Hier sind gute Bewegungsübergänge mit viel Körperrotationen wichtig für eine gute Körperkoordination, z. B vom Vierfüßlerstand zum Langsitz und zurück.
  • Bitte lasse deinem Kind in allen Ausgangsspielpositionen genug Zeit zu experimentieren. Die Motorikstufen die dein Kind genügend geübt hat, bieten dafür optimale Sicherheit. Das fördert ein gutes Selbstbewusstsein und eine sichere Körperbeherrschung.
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