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Tipps vom Physiocoach Meike

Kinder lernen spielend

Spielen bietet nicht nur Spaß und Bewegungsfreude, es ist eine unverzichtbare Erfahrung auf dem Weg der kindlichen Gesamtentwicklung. Spielen ist ein wichtiger Lernprozess. Eine Art Lebenserforschung, über die ein Kind die Welt begreift, seine Eindrücke verarbeiten und lebensnahe Fertigkeiten erproben kann. Dabei  hat jedes Kind unterschiedliche Vorlieben und Abneigungen.

Die Aufgabe der Eltern ist es, aufmerksam in der Spielbeobachtung und im gemeinsamen Spiel zu sein. Beim Kauf des Spielzeuges sollten sie die richtige, individuelle Auswahl treffen. Kinder sind stetige Forscher und Erfinder eigener Spiele. Sie brauchen ein anregendes Umfeld und geeignetes Spielmaterial, sowie Zeit alles ausprobieren zu dürfen. Nur so können sie ihre Fantasien ausleben, geschickt und selbstständig werden.

Welches Spielzeug wir wann anbieten, hat großen Einfluss auf die kindliche Entwicklung.

Das Spielzeug muss immer altersbezogen und auf die unterschiedlichen Motorikstufen angepasst sein

(in der Greifphase z.B. Rasseln und kleine Greiflinge; in der Krabbelphase z.B. Wegrollendes zur Bewegungsmotivation).

Geeignetes Spielzeug weist sich dadurch aus, das es groß genug (vor allem in der oralen Phase – Verschluckungsgefahr!), ungiftig, nicht zerbrechlich ist und keine spitzen Kanten hat. Außerdem sollte das Material speichelfest sein und nicht abfärben. Man sollte hierbei besser auf GS-Siegel oder auf Empfehlungen, wie z.B. „spiel gut“, „Eltern empfohlen“,… achten.

Fördernde Spielzeuge sollten allgemein folgendes bieten:

  • unterschiedliche Farben, Formen und Gewichte
  • unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheiten (z.B. rau, weich, glatt)
  • den kindlichen Proportionen entsprechen (erst klein/handliches Spielzeug für Neugeborenes, später größere und schwerere Gegenstände)
  • verschiedene Sinne anregen: Gehör, Sehen, Fühlen,…
  • unterschiedliche Wahrnehmungen fördern (taktile Eigenwahrnehmungen, räumliches Gefühl,…)
  • Gleichgewichtsanregungen (z.B. Hängematte, Schaukelpferd,…), u.v.m.

 Tipps im Spielalltag:

  • Qualität ist wichtiger als Quantität beim Spielzeug. Achtung bei zu vielen Spielreizen!
  • Zuviel Spielzeug fördert nicht, sondern bremst das kreative Spiel!
  • Manche Spielsachen sollte man mal verschwinden lassen. Dies weckt nach einer gewissen Zeit dann wieder das Interesse.
  • Erwachsene sind für die Kleinen stets wichtige Vorbilder. Vor allem bei alltäglichen Haushaltserledigungen. Durch Nachahmungen im Spiel lernen sie praktisches Handeln und vor allem soziale Kompetenzen
  • Ältere Spielkameraden motivieren zu nächsten Motorikschritten aufgrund ihres erweiterten Spielraumes.  

Die Vielfalt bei Spielmaterialien ist entscheidend!

Spielinteresse weckt sowohl industriell hergestelltes Spielzeug, alltägliche Gebrauchsgegenstände (z.B. Schlüsselbund oder Schneebesen), als auch Gegenstände aus natürlichen Materialien (z.B. Ziegenhaarbürste, Wolle).

Wichtig ist, dass sich das spielende Kind möglichst über eine längere Zeit damit beschäftigen kann. Das fördert die Konzentrationsfähigkeit.

In den nächsten zwei Expertenratbeiträgen gehe ich konkret auf die altersentsprechende Spielförderung im ersten Lebensjahr und auf das Kleinkindalter ein.

Hier schon mal einige schöne Geschenkideen:

Zur Geburt:   

           Schnuffeltuch Ziege BabyGlückGreifling Elastik groß

Zum 1.Geburtstag:   
Schaukelpferd mit RingMein Fühl-Laschenbuch - Schäfchen, Hund und Eselkind

Zum 2.Geburtstag    

   Dreirad CAT 1 SP             Duplo Meine ersten Fahrzeuge


Zum 3.Geburtstag  

Laufrad LR 1L Br rot              Bosch Koffer mit Ixolino II


Hier geht es zum nächsten Artikel:

>>Passende Spielideen für die ersten 6 Lebensmonate<<

 

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