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Tipps vom Physiocoach Meike

Das „KISS“-Syndrom

(=Kopfgelenks-induzierte-Symmetrie-Störung)

Darunter versteht man eine Blockade zwischen dem 1. und 2. Halswirbel, die einfach formuliert die Kinder aus ihrer Körpermitte bringt und die kindliche Entwicklung enorm beeinträchtigt.

Es wird vermutet, dass eine starke mechanische Krafteinwirkung auf die obere Halswirbelsäule bei der Geburt die Hauptursache für diese Blockade ist.

  • bei schweren, langdauernden Geburten
  • bei Saugglocken – und Zangengeburten
  • bei Steiß- und Querlagen
  • auch bei Kaiserschnitten ...

Der Nackenbereich des Neugeborenen ist sehr empfindlich. Dort verbinden sich alle Strukturen (Nerven im Rückenmark, Gefäße,..) zwischen Kopf und Körper. Durch Blockaden, Muskelverspannungen oder einseitigen Schiefhaltungen in diesem Bereich bekommt das Baby vielzählige Probleme in seiner Motorik und Wahrnehmung:

  • sie schreien oft lang, können kaum beruhigt werden, sind meist unzufrieden
  • sie reagieren übersensibel auf jegliche Reize von außen
  • sie haben Still-/bzw. Schluckprobleme
  • sie haben meist starke Bauchkoliken, u.v.m….

Zunächst fällt den Eltern erst eine „einseitig abgeflachte Kopfverformung mit Glatzenbildung“ bei ihrem Baby auf. Deutlich zu sehen ist meist auch eine bananenförmige, asymmetrische Haltung des ganzen Körpers. Im Laufe der Zeit schaut und dreht es nur zu einer Lieblingsseite, mag nicht auf dem Bauch liegen und findet einfach nicht zu seiner Körpermitte. Es fühlt sich mit diesen Muskeldysbalancen sehr unwohl und „rebelliert“ daher mit Überstreckungtendenzen des ganzen Körpers.

Die frühe Feststellung eines KISS-Syndroms und ihre Behandlung verhindern langfristige Entwicklungsprobleme. Diese Diagnose wird als absolut behandlungsbedürftigt vom Kinderarzt eingestuft!

Ab der 8. Lebenswoche kann solch eine „Symmetriestörung“ von speziell ausgebildeten Osteopathen, Orthopäden oder Chiropraktikern wirksam mit manuellen Techniken in wenigen Behandlungen (sanft und schmerzfrei!) beseitigt werden.

Eine anschließende physiotherapeutische Begleitung ist sehr empfehlenswert!

Hier findest du noch weitere Artikel zu dem Thema:

>>Muss mein Baby unbedingt krabbeln?<<

>>Kopfverformungen bei Säuglingen<<

>>Wann darf dein Baby sitzen?<<

 

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