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Tipps vom Physiocoach Meike

Babyschwimmen unter Anleitung

Bei vielen, jungen Familien ist ein Babyschwimmkurs sehr beliebt. Das gemeinsame Plantschen im Wasser ist ein wohltuendes Erlebnis für alle Beteiligten und hat viele positive Effekte auf Körper, Geist und Seele.
Neun ganze Monate hat sich euer Baby in der Gebärmutter im Fruchtwasser entwickelt. Nach der Geburt sind die Sinne eures Babys daher sehr gut ans Wasser angepasst und die meisten lieben das „Element Wasser“. Trotzdem sollte man einiges beachten, damit das Babyschwimmen ein voller Erfolg werden kann:

Wichtige Infos und Tipps:

Bitte sprecht eure Kinderärztin / euren Kinderarzt auf euer Vorhaben „Babyschwimmen“ an.
Euer Kind wird daraufhin gründlich untersucht. Der beste Zeitpunkt für den Beginn mit einem Babyschwimmkurs ist nämlich individuell von der körperlichen Verfassung eines Kindes abhängig:
  • Euer Kind braucht eine gewisse Fitness (Ausdauer, Kopfkontrolle, allg. gute Reizverarbeitung)
  • Euer Kind sollte gesund sein und keine Impfung erhalten haben (ist dann krankheitsanfälliger!)
  • Der kindliche Organismus sollte seine Körpertemperatur bis zu einem gewissen Grad schon selbstständig regulieren können (Wärmehaushalt stabil mit ca. 4 Monaten!) 
  • Vorsicht bei Kindern mit allgemeinen allergischen Reaktionen (Haut/Atmung)!
  • Bei besonders schreckhaften und bewegungsunruhigen Kindern sollte man eher noch abwarten (zu viele und starke Reize)! (schau auch hier vorbei: Spielen fördert die eigene Körperwahrnehmung und Koordination von Bewegungen )
Die meisten „Babyschwimmer“ beginnen zwischen dem vierten und sechstem Lebensmonat.
Ihr, als Eltern, habt letztendlich ein Gefühl dafür, wann euer Baby „fit“ genug dafür ist.
Beachtet auch die Jahreszeit / Erkältungszeit!!

Babyschwimmen unter Anleitung:
Die erste, behutsame Wassergewöhnung findet erstmal zu Hause beim Baden statt.
Ein guter Tipp ist, wenn ihr kurz vor dem Kursbesuch schon mal langsam die Wassertemperatur beim Baden auf allmählich ca. 33 Grad anpasst. Dort wo die meisten Schwimmkurse für Babys angeboten werden   (Schwimmbäder, Kliniken, Hotels,...) wird die Wassertemperatur auf 31 – 35 Grad empfohlen.
Wichtig ist auch hier darauf zu achten, dass der Chlorgeruch in der Schwimmhalle gering sein sollte (Trichloraminbelastung!/ Auskunft beim Bademeister).
Allerdings bietet eine qualifizierte Kursleitung viele Vorteile:
  • Vermittlung von sicheren Haltetechniken und speziellen Griffen für euch Eltern. Ihr lernt die verschiedenen Positionen für euer Baby (Bauchlage/Rückenlage/enger Körperkontakt).
  • Spielerische Übungen im Wasser werden gezeigt, Spielen mit ausgewähltem Schwimmmaterial
  • Thema „Tauchen“: Nur ein geschulter Schwimmtrainer sollte die Tauchfähigkeit von Babys mit der sog. Wassergussmethode überprüfen. Dabei gießt er mit einem kleinen Gefäß Wasser über den Kopf/Gesicht des Kindes. Das Baby hält reflektorisch für einen Augenblick die Luft an und schließt evtl. dabei die Augen. Nur wenn dieser „Atemschlussreflex“ noch vorhanden ist (oft ab der 12. Lebenswoche erloschen!) und euer Baby dazu bereit ist, könnte der Profi es für wenige Sekunden tauchen lassen. Ansonsten ist die Gefahr, dass es Wasser schlucken würde, zu groß!!!
Tauchen ist nicht das unbedingte Ziel in so einem Babyschwimmkurs! Hier solltet ihr Eltern verantwortungsbewusst für euer Kind entscheiden.
Auch ohne Tauchgänge wird euer Kind beim Plantschen Spaß haben und verstärkte Sinnes- und Körperwahrnehmungen erfahren.

Positive Effekte des Babyschwimmens für euer Baby:

  • Vertrauen / Bindung zu euch wird verstärkt („du hältst mich fest“, „ich kann mich auf dich verlassen“)
  • Kräftigung der gesamten Körpermuskulatur
  • Training vor allem für Oberflächen - und Gleichgewichtssinn und Körperwahrnehmung
  • Auftrieb des Wassers ermöglicht mehr Bewegungsfreiheit
  • Vertiefung der Atmung (Bauchatmung) und dadurch verbesserte Lungenfunktion
  • Kennenlernen der Aktivität „Schwimmen“ durch andere Teilnehmer (Vorbilder!) ...
Das könnte dein Baby / Kleinkind beim Babyschwimmen gebrauchen:  
Wenn ihr die Wickeltasche zum Schwimmkurs packt, denkt bitte auch an Verpflegung (Schwimmen macht durstig und hungrig) und Körperpflege (Feuchtigkeitslotion).
  • Außerdem Bade-Lieblingsspielzeug nicht vergessen!
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  • Aquawindel oder Babybadehose
  • Wärmender Badekapuzenmantel oder Badehandtücher (Kopf verliert am schnellsten die Wärme!)
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Und im BabyOne Onlineshop findest du noch mehr tolle Badehandtücher, Bademäntel und vieles mehr.


Mein Tipp zum Schluss:
Der Spaß im Wasser sollte immer im Vordergrund stehen! Achtet auf die Zeichen eures Babys im Kurs! Schönes, gemeinsames Plantschen wünscht euch eure Meike


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6 Kommentare
2018-11-13T16:23:01Z
  • Dienstag, 13.11.2018 um 17:23 Uhr
Müssen die Babies  denn Tauchen lernen? Ist das wichtig? Ich dachte, es geht vor allem um den Spaß und die Wassergewöhnung?
2018-11-13T17:43:06Z
  • Dienstag, 13.11.2018 um 18:43 Uhr
Hallo MillaMama,


genau! Der Spass und das Bewegen im Wasser ist das Wichtigste beim Babyschwimmkurs.

Tauchen erlernen Kinder auch später noch bei einem richtigen Schwimmkurs (Seepferdchen).

Nur ein Schwimmlehrer darf diese Tauchgänge (mit vorher Testung mit Wassergussmethode) bei einem Baby ausführen. 

Das alles ist aber eure Entscheidung und kein Ziel oder ein Muss in so einem Kurs!!


Viel Freude beim Plantschen & liebe Grüße

Meike

2018-11-14T10:11:15Z
  • Mittwoch, 14.11.2018 um 11:11 Uhr
Seit ein paar Monaten machen wir auch mit bei einem Babyschwimmkurs. Über Tauchen wurde dort noch gar nicht gesprochen. Ich glaube, bei uns wird das gar nicht gemacht. Warum soll man das in diesem Alter überhaupt machen wollen?
2018-11-14T12:50:18Z
  • Mittwoch, 14.11.2018 um 13:50 Uhr
Hallo 


wir besuchen aktuell einen Schwimmkurs und ich kann das nur empfehlen . Wir machen das an einer Schwimmschule, da die Kursinhalte doch sehr unterschiedlich sein können.  Meine Tochter hat mit 7 Wochen angefangen, insgesamt waren es 10 Stunden. Die Kinder lernen nicht nur die Bekanntschaft mit dem Wasser, vielmehr lernen sie ,wie man sich verhält und werden schon früh konditioniert. 

Meine Tochter lernt, wie es ist wenn Wasser über Kopf läuft und wenn es ins Gesicht spritzt, das soll später Haare waschen & Co erleichtern. man sieht die Reaktion seiner Kinder wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen, manche lassen den Mund zu, einige spucken das Wasser wieder raus, so lernen sie damit umzugehen und das man sich auch mal verschluckt um beim nächsten mal etwas anders machen muss Durch spezielles Kommando  sollen die Kindern lernen, wenn sie sich mit dem Gesicht seitlich oder kopf nach unten im Wasser befinden z.B. durch hineinfallen, sich zu drehen( mit dem Gesicht nach Oben) Tauchen machen wir nicht, aber wir üben trotzdem das kurze Eintauchen ins Wasser, das man eben Luft anhalten muss.

Viele spielerische Elemente im Wasser sorgen für ein vergnügten Badespass und nebenbei trainiert man noch viele Muskelgruppe, Motorik uvm. 

2018-11-14T12:58:02Z
  • Mittwoch, 14.11.2018 um 13:58 Uhr
Hallo Nikko!


Jeder Schwimmkurs wird anders gestaltet. Tauchen ist nur eine Option im Kurs! 

In meinem Beitrag schreibe ich davon, dass man ganz genau abwägen soll, ob das Sinn und Freude macht. Da physiologisch das Tauchen eines Babys mit Atemschlussreflex möglich ist! 

Am besten bleibt man im Gespräch mit der Kursleitung und lässt sich diesbezüglich beraten.


Viel Freude im Wasser & lieben Gruß, Meike

2018-11-14T13:05:58Z
  • Mittwoch, 14.11.2018 um 14:05 Uhr
Hallo Gretelchen86,


lieben Dank für deinen informativen Kommentar!

Da du ganz aktuell in einem Schwimmkurs bist, kann man viele Infos darüber erlesen, toll!

Meine eigene Erfahrung liegt schon etwas zurück. Doch ich bin immer im Gespräch mit Patienteneltern und Kursteilnehmern. 

Wie gesagt, jeder Kurs läuft anders. Hört immer auf euer Bauchgefühl und entscheidet selbst was gut oder nicht so sinnig für euer Kleines ist!

In meinen Expertenbeiträgen kann ich nur das Wichtigste und Informativste reinpacken!

Die Erfahrungen macht jeder sowieso individuell!!


Viel Freude beim Kurs weiterhin & lieben Gruß, Meike

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