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Sab14

Stillen, um so älter das Kind, desto weniger Hilfe.

Wem geht es ähnlich
Ihr wollt stillen, und irgendwie ist der Wurm drin? Und das von Beginn an, aber dein Kind ist nun schon älter als 7 Monate? Da gibt es weinig Hilfe, und am dmdd heißt es immer... Flasche! Beikost!
Doch bei uns klappte es nicht, da das Baby als Frühchen kam und der Magen mit 7 Monate noch keine Beikost vertragen hat, extrem starke Verstopfung mit Krankenhausaufenthalte waren die Folge.

Das Kind dockt nicht richtig an, setzt immer wieder ab, schläft dabei ein (Tipps mit Füße massieren, Nacken kraulen, Seite wechseln bringt nichts zum weiter trinken), trinkt nur 5-10 Minuten, zappelt ständig, verweigert die Brust - weil es Schmerzen hat, schreit die Brust an aus unerklärlichen Grund; dann möchte es trinken, kann aber nicht weil die Nase zu ist - der Hals weh tut? Und aus all diesen Resultaten passiert es dann, dass Mann zum Löffel, Tasse oder der Flasche greift, damit das kleine irgendwie etwas trinkt?
Zu guter letzt wird die Milch weniger?
Und wer hilft dann?

Tolle Tipps habe ich bei meinem Entbindungskrankenhaus bekommen, erst seit wenigen Monaten gibt es dort Stillberaterinen (hier mitten auf dem Land), die Tag und Nacht 24 Stunden im Einsatz ist bzw erreichbar. All die oben genannten Probleme konnten angegangen werden, worauf Hebammen und Frauenärzte keine Hilfe mehr sahen und irgendwann immer nie "Lösung Flasche" genannt wurde....
Auf alles konnte geholfen werden. Auch wenn es nur binnen 7 Minuten mit zehn Pausen trinkt, hat er 100 ml getrunken, er würde mehrmals vor und nach der Mahlzeit gewogen. Das richtige anlegen wurde wieder kontrolliert, die Stillpositionen wurden angeschaut und neue Tipps gegeben, gegen den Rückgang der Milch gibt es auch andere Tricks (einige Tabletten, die wach drei Tagen die Milchmenge verdoppeln) denn Dauer anlegen geht eben nicht mehr (oben genannte Punkte) und abpumpen ist mit einem agilen Kind nicht mehr so einfach regelmäßig möglich.
Stillberaterinen sollte es überall und viel mehr geben, sie helfen auch, wenn die kleinen nicht mehr nur Mini Babys sind, sondern auch älter. Weitere Engel im Einsatz.
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2 Kommentare
2018-02-13T20:21:17Z
  • Dienstag, 13.02.2018 um 21:21 Uhr
Oh je. Das tut mir leid. Hört sich ja wirklich nach eine nicht so schönen Stillgeschichte an mit Euch beiden. Und du hast soooo REcht! Es muss mehr Hebammen und Stillberaterinnen geben. Ganz abgesehen davon, wie die jeweilige Situation ist und ob es dann letztendlich eben doch mit der Flasche gelöst wird (ich finde man sollte das auf keinen Fall als Scheitern sehen) ist es eben doch total wichtig aufgehoben zu sein bei Frauen, die sich wirklich gut auskennen und einem ein gutes und sicheres GEfühl geben. Ich wünsche Euch auf jeden Fall das beste. Lasst Euch nicht stressen. 
2018-02-15T11:37:22Z
  • Donnerstag, 15.02.2018 um 12:37 Uhr
Ach toll, das es solche Hilfe gibt und ihr einen Weg gefunden habt! 

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    😄