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regina2019

Mein Mann ist viel zu ängstlich

Hallo,

ich habe die Diskussionen hier bisher nur passiv verfolgt und glaube inzwischen, dass man hier ganz guten Rat bekommt. Ich glaube ich fühle mich bereit, auch mal aktiv zu werden und etwas zu schreiben.

Es ist so, dass mein Mann wirklich ein toller Mensch ist, aber er ist vom Typ her schon eher der vorsichtige, während ich eigentlich das genaue Gegenteil davon bin. Ich bin als Kind schon einfach abgehauen um irgendwo auf einer Wiese die Schafe zu streicheln oder bin auf Bäume geklettert. Das Problem ist aber, dass unsere Kinder (wir haben Zwillinge) da eher so sind wie ihr Vater. Und ich glaube, dass er mit seiner Art voll dazu beiträgt, dass sie so sind. Zuhause sind sie total aktiv aber sobald wir das Haus verlassen.. oder wenn wir irgendwo zu Gast sind, kleben sie an uns dran. Ich habe ihn da auch schon ein paar Mal darauf angesprochen aber bisher wehrt er immer ab und sagt das sei Quatsch was ich sage. 

Ich habe totale Angst, dass er ihnen durch seine ängstliche Art ein bisschen die Lust auf Abenteuer und neuen Dingen nimmt. Ich weiß aber auch ehrlich gesagt nicht, wie ich das verhindern kann. Und das macht mir große Sorgen. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine.

Liebe Grüße Regina

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3 Kommentare
2019-07-20T17:56:28Z
  • Samstag, 20.07.2019 um 19:56 Uhr
Hallo Regina,


ich habe deinen Beitrag schon vor zwei Tagen gelesen und habe mir gedacht: Bin mal gespannt was da so für Feedbacks kommen. Jetzt sehe ich, dass sich bislang noch keiner dazu geäußert hat.

Vermutlich weil das ein sehr privates "Problem" für dich ist! Natürlich wäre es für die Ratgeber einfacher, wenn man euch kennen würde. Zumal es auch noch wichtig wäre, wie alt eure Zwillinge sind!!


Also nun alles "nur Vermutungen 🙏" (bin Physiotherapeutin, keine Psychologin!! ):

Zwillinge kommen meist früher zur Welt. Oft gibt es Behandlungsbedarf wegen der schwachen Muskelspannung / motorischen Entwicklungsverzögerungen. Diese werden dann meist schnell therapeutisch "aufgeholt". Aber manchmal sind diese Kleinen eher vorsichtig und brauchen auch viel Rückhalt vom anderen Zwilling (innige, tiefe Bindung schon im Mutterleib). Vielleicht sind beide zu Hause deshalb sehr sicher, und außerhalb "der Schutzzone" eher zurückhaltend. ✌

Unsere Tochter (20) war auch sehr vorsichtig und unsicher (jetzt sehr locker und offen). Unser Sohn (18) war eher abenteuerlustig und wild (mit der Reife nun auch entspannt und zurückhaltender). 


Jeder hat seine Vorlieben und Stärken.  Kinder sind ein Teil von uns - von Mama & Papa. Wichtig ist, finde ich (das "müssen" alle Eltern irgendwie irgendwann hinbekommen, eigene Erfahrung!!!) seine Kinder so anzunehmen wie sie sind - einmalig wunderbar 😍!!!


Bis eure Kinder groß sind, werdet ihr viele Überraschungen und Veränderungen bemerken. Der Einfluß anderer Menschen kommt schneller, als ihr denkt 🙆! Keine Angst, in der Pubertät wird sowieso alles anders.


Alles Gute für eure Familie, Meike 🙋

2019-07-22T13:44:15Z
  • Montag, 22.07.2019 um 15:44 Uhr
Also ich kenne das schon, dass sich die Ängstlichkeit der Eltern bei den Kindern widerspiegelt. Kenne da aus meinem Bekanntenkreis auch mindestens einen Fall, wo das so ist. Aber ich gebe Meike recht: Der Charakter wird durch unterschiedlichste Erfahrungen noch genug beeinflusst. Ich war früher auch still und wurde ab eigentlich erst ab dem Studium richtig selbstbewusst. Da würde ich mich also keine Sorgen machen. 
2019-07-26T15:47:02Z
  • Freitag, 26.07.2019 um 17:47 Uhr
Danke für eure lieben Antworten. 

Ihr habt wahrscheinlich recht. Das war mir vorher gar nicht so klar. Das beruhigt mich sehr und eigentlich sollte ich froh sein, dass er gut auf sie aufpasst und ein guter Vater ist. 

Danke auf jeden fall! 

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