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Frau Raufuss

Schwangerschaftsupdate Woche 29 – Welches Krankenhaus ist das Richtige?

Puh, die Wochen gehen gerade noch viel schneller rum und ich habe das Gefühl kaum hinterherzukommen. Die Listen werden zwar kürzer, aber nach wie vor fehlen noch ein paar Sachen und ich würde doch so gerne schon komplett fertig sein. Der Nestbaubetrieb hat mich gepackt und der ganze Keller ist voll mit Babywäsche. Also werde ich ab jetzt waschen, aufhängen, zusammenlegen, seufzen, verliebt auf die winzigen Sachen gucken und die Tage zählen.
Was diese Woche ganz besonders war? Ihr wisst ja, dass ich große Angst vor einem erneuten Kaiserschnitt habe. Ich lese viel, entspanne mich und rede mit dem kleinen Mann im Bauch. Und ich habe eine wirklich tolle Osteopathin, die immer ein offenes Ohr hat. Stellt euch also eine in Tränen aufgelöste Frauraufuss vor, die mit ihrem immer dicker werdenden und doch ziemlich kleinen Bauch auf der Liege liegt. Kathi untersucht alles und stellt fest, dass der kleine Mann sich nicht drehen kann, weil meine Gebärmutter durch den Kaiserschnitt und die erste Geburt an vielen Stellen verklebt ist. Nach einer Stunde, einem unglaublichen Wohlgefühl und vielen wertvollen Worten fahre ich unglaublich entspannt nach Hause. Sonntagabend fühle ich mich blöd, der Bauch schmerzt, ich laufe wild durch die Wohnung und bin genervt: Was passiert hier gerade? Irgendwann schlafe ich erschöpft ein und fahre früh morgens zu Ärztin. Auch sie hat ein offenes Ohr, ist besorgt, denn die Wehen sind wohl stark und ich brauche mehr Ruhe. Beim Ultraschall dann die nächste Sensation: der kleine Mann hat sich gedreht und deshalb ging es mir am Abend vorher so schlecht. JUHUUUU. Seitdem bin ich entspannt und ziemlich glücklich, denn einer normalen Geburt steht jetzt nichts mehr im Wege.

Welches Krankenhaus sollen wir nehmen?
Seit der Drehung des kleinen Mannes steht auch das Krankenhaus fest. Denn ich hätte bei Komplikationen und einer BEL (Beckenendlage) nur in einem Krankenhaus „normal“ entbinden dürfen. Jetzt aber darf ich in mein Wunschkrankenhaus, das hebammengeführt ist. Die Mütter unter euch wissen, dass so etwas dank vieler Probleme im Gesundheitssystem selten geworden ist. Ich bin richtig glücklich und fiebere den ersten Terminen zur Vorstellung schon entgegen. Ich glaube, dass jede Mutter ein positives Gefühl im Krankenhaus braucht, denn sonst kann sie nicht komplett abschalten bei der Geburt. Nach meiner traumatischen ersten Geburt möchte ich ganz bei mir sein und mit viel Ruhe und Gefühl den kleinen Mann in der Welt begrüßen. Ich weiß aber auch, dass alles noch ganz anders kommen kann. Bleibt gespannt, denn ich bin es auch.

In der nächsten Woche wird der kleine Mann zum letzten Mal per Ultraschall gemessen und ich wage mich an meinen Geburtsplan…Die Möbel werden hoffentlich alle aufgebaut ihren Platz finden und ich kann mich an die Feinheiten und die Deko machen.

Zum Thema Erstaustattung habe ich diese Woche wirklich wenig zu sagen. Ihr solltet daher, als ultimativer Tipp, mal im Freundeskreis fragen, was eure Freunde unbedingt empfehlen würden. Mir wurde letzte Woche auf Instagram jede Menge empfohlen und einige Dinge habe ich tatsächlich nicht bedacht. Deswegen müssen der Mann und ich nochmal zu BabyOne…Hihhihi…Ich bin ja ziemlich gerne einkaufen und stöbere, der Mann allerdings ist da pragmatisch und arbeitet nur seine Liste ab…Was würdet ihr denn auf keinen Fall mehr kaufen? Und was muss auf jeden Fall gekauft werden? 

Eure Märry



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2 Kommentare
2018-10-29T10:57:13Z
  • Montag, 29.10.2018 um 11:57 Uhr
Ich wünsche Dir alles, alles Gute! Mit einem Hebammenkrankenhaus machst du sicher alles richtig. Und wenn die betreuenden Hebammen um deine Vorgeschichte wissen, geht es beim zweiten Kind sicher besser mit der Entbindung- das ist auf jeden Fall meine Erfahrung!
2018-11-05T12:50:59Z
  • Montag, 05.11.2018 um 13:50 Uhr
Am besten man wählt die Einrichtung, wo man sich am besten aufgehoben fühlt und wo man deine Wünsche respektiert und nachgeht. Alles Gute!

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