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Tipps vom Hebammennetzwerk

Man kann ein Neugeborenes mit Schmusen und Liebe nicht verwöhnen

Gestern war Weltknuddeltag. Anlass genug sich bewusst einer Auszeit hinzugeben und die Lieben einmal wieder richtig in den Arme zu nehmen. Gerade bei Neugeborenen ist Körperkontakt ein wichtiger Faktor für die gesunde Entwicklung.

Früher gab es häufig die Empfehlung an die junge Eltern: lasst bloß das Baby nicht auf eurer Nase rumtanzen. Was gemeint war, es solle nicht beim ersten Quengeln sofort auf den Arm genommen werden und müsse von Anfang an lernen, dass Mama und Papa nicht sofort zur Verfügung stehen. Einige Empfehlungen gingen auch dahin, das Kind stundenlang schreien zu lassen bis es vor Erschöpfung eingeschlafen ist. Dass das nicht die Lösung ist, merken die junge Eltern eigentlich sofort, trauen sich aber nicht, sich gegen die eigenen Eltern und Großeltern zu wehren. Babys haben keine böse Absicht uns zu ärgern. Meistens fehlt ihnen etwas, weshalb sie ihre Bedürfnisse laut äußern. Und mittlerweile haben einige Studien bewiesen, dass Kinder deren Bedürfnisse direkt wahrgenommen wurden und schnell gestillt waren, deutlich schneller eine Vertrautheit und Geborgenheit zu den Eltern finden und lassen sich auch schneller beruhigen. Einigen Kinder reicht es sogar, die Stimme der Mutter oder des Vaters zu hören, um mit Quengeln aufzuhören.

Habe Geduld mit dir! Ein Baby zu versorgen, lernt man nicht von heute auf morgen. Dein Baby spürt, wenn du es mit Liebe behandelst und du dich bemühst, es gut zu versorgen und seine Bedürfnisse zu erkennen. Aber nicht alles klappt gleich auf Anhieb. So sind fast alle Eltern am Anfang unsicher, ob sie alles richtig machen.

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