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SuperMom

Hurra, das Baby ist da!

Während beim ersten Baby wirklich alles neu und aufregend ist und (sind wir mal ehrlich) man einfach überhaupt keine Ahnung hat, stellt sich zumindest in Bezug auf das Baby bei jeder weiteren Schwangerschaft ein bisschen Entspannung ein. Zumindest so lange, bis man sich fragt: Wie wird das mit dem Kind und dem Baby?

Vorhersagen kann man natürlich gar nichts. Jedes Kind ist anders und wird unterschiedlich auf das neue Geschwisterchen reagieren. Auch spielt das Alter eine Rolle und wie selbstständig das große Kind schon ist. Also lohnt es sich eigentlich gar nicht, sich wirklich Gedanken zu machen. Macht man aber trotzdem, klar. 

Unser viertes Kind kam genau in den Sommerferien und es waren nicht alle Geschwister zu Hause. Zwei waren an der Ostsee als die Geburt los ging. So hatten wir die ersten Tage ein wenig mehr Ruhe und mussten uns nicht auf das Projekt Großfamilie konzentrieren. Die große Schwester hatte erstmal etwas Exklusivzeit und als die beiden Kleinen wieder nach Hause kamen, fuhr die Große noch mal weg. Das hat hier wunderbar gepasst. Alle drei Schwestern lieben ihren Bruder sehr. Auch die Jüngste ist sehr vorsichtig. Man muss natürlich etwas mehr schauen, dass sie nicht aus Versehen im Bett über ihn rüber läuft, aber sie will ihn halten und streicheln und darf das natürlich auch.

Wenn es passt, dürfen unsere Kinder immer das Baby haben. Sie helfen beim Wickeln, suchen die Kleidung raus oder geben das Fläschchen. So sind sie eingebunden und werden von uns ernst genommen. Da das Baby sehr sehr pflegeleicht ist, müssen die Geschwister wenig auf uns verzichten. Nur manchmal fehlt mir eine Hand oder das Baby liegt auf mir und ich kann nicht richtig kuscheln.

Nun sind es erst 5 Wochen, aber es läuft wirklich gut. Die drei streiten sich untereinander ganz gern, haben sie aber vorher auch schon. Leise ist es eh nie im Haus und das Baby wird sowieso misstrauisch, wenn es zu ruhig ist. Lärm hingegen stört ihn gar nicht. Klar ist auch mal anstrengend, vor allem wenn alle müde sind und hungrig, sich streiten, aber das Baby weint. Dann hilft es mir, Prioritäten zu setzen. Das Baby kann einfach nicht warten. Geschwister einspannen oder wenn die Laune total im Keller ist, Abendbrot vorbereiten lassen oder einen Apfel essen, damit der Hunger nicht noch größer wird.

Es läuft nicht immer rund, es ist bestimmt nicht überall sauber im Haus und wahrscheinlich haben die Mädels manchmal eine Serie zu viel geschaut. Aber wir leben uns hier ein und es klappt fast immer gut. 

Mein Tipp für Geschwisterkinder: Ihre Bedürfnisse sehen und signalisieren, dass man sich kümmert. Dass es vielleicht nur jetzt genau nicht klappt. Das Kind mit einspannen bei der Babypflege und auch mal etwas Exklusivzeit schaffen. Das geht vielleicht bei vielen Kindern nicht mit jedem Einzeln, aber etwas Zeit ohne das Baby auf dem Spielplatz oder im Kino oder einfach nur auf dem Sofa beim Kuscheln, hilft ungemein. Und Kinder sind viel verständiger als wir denken. Wir müssen es ihnen nur zutrauen und ihnen immer wieder erklären, was grad passiert. Denn es ist für alle neu und aufregend und irgendwie wird sich schon alles finden. Ich sag es ja immer wieder: Familie fetzt.

Eure Super Mom Jette

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