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SuperMom

Hallo 2019!

Nun ist das Jahr schon ein paar Tage alt. Wie sieht es aus mit euren Vorsätzen? Habt ihr welche gemacht? Haltet ihr sie ein? Ich bin nicht so der Typ für Vorsätze. Ich las mal, dass man einfach anfangen soll und nicht bis zu einem bestimmten Termin oder Tag warten. Dann ist der Druck so hoch und die Enttäuschung an sich selbst um so größer, wenn man es nicht durchhält. Viele nehmen sich auch so viel vor, da bleibt die Lebensfreude ja schon am 2. Januar auf der Strecke. Kann auch niemand wollen.

Wir könnten uns aber eins für dieses Jahr als Eltern vornehmen: Gut ist gut genug. Wie klingt das? Ich lebe schon seit dem 2. Kind danach. Beim ersten dachte ich noch, ich muss die perfekte Mama sein, hier zum PEKIP Kurs, da zum Babyschwimmen… Wenn die Kinderärztin sagt, ein Baby gehört 19 Uhr ins Bett, dann haben wir einfach auf sie gehört, obwohl keiner damit glücklich war. Wurde uns aber nach zwei Tagen auch klar. Bei Kind Nummer 2 habe ich mein Bauchgefühl schneller wieder entdeckt. Ich habe mich nicht beirren lassen, wenn Außenstehende verwirrt fragten wo denn das Baby sei, während ich entspannt alle Übungen bei der Rückbildung machte. Auch hatte ich kein schlechtes Gewissen, als ich 3 Wochen nach der Geburt erstmal beim Friseur saß. Der Papa macht seinen Job nämlich ausgezeichnet und für den Hunger zwischendurch gab es ein Fläschchen.

Als unsere Älteste nicht schlafen konnte, haben wir sie im Sommer abends einfach mitgenommen im Kinderwagen, uns mit Freunden getroffen und das schöne Wetter genossen. Tatsächlich wurde ich von einer fremden Person angesprochen, ob so ein kleines Baby nicht ins Bett nach Hause gehöre. Und kurz hatte ich ein schlechtes Gewissen und dachte, ich sei eine schlechte Mutter. So ein Quatsch.

Ich muss nicht perfekt sein. Weder für mich, noch den Mann oder das Baby und schon gar nicht für irgendwen anderen. Gut ist gut genug. Zu uns muss es passen, wir müssen mit unseren Entscheidungen gut leben können. Und für mich war es okay, allen Babys neben dem Stillen auch das Fläschchen anzubieten, damit ich mal zum Friseur konnte oder zur Rückbildung. Das mögen manche egoistisch finden, aber der Mann ist ein grandioser Papa und gehört ab der ersten Minute dazu und kann sich wunderbar um unsere Kinder kümmern.

Wenn ich abends müde bin, gibt es auch mal Milchreis aus der Tüte. Freitags ist bei uns Pizzatag. Die macht der Lieferservice so lecker, wir freuen uns alle auf den Start ins Wochenende. Das ist nicht perfekt, das ist gut. Findet ihr den bindungsorientierten Ansatz super, aber könnt nicht alles umsetzen? Auch fein. Dann ist es für euch gut und passend so wie es ist.

Die Perfektion, die uns gern in den Medien vorgelebt wird: Gut aussehen, arbeiten gehen, aber nicht zu viel! Gesund kochen, Zeit mit den Kindern verbringen, sie verwöhnen, aber nicht zu viel! Das klingt doch total stressig. Und niemand ist perfekt, auch wenn es nach außen so scheinen mag. Irgendwo verstecken sich die Staubmäuse, ist die Küche nicht aufgeräumt oder schmeckt die Tiefkühl Lasagne. Es sagt nur niemand. Also sage ich es euch: Für dieses und alle Jahre gilt: Gut ist gut genug. Wir machen als Eltern einen wunderbaren Job, eben so gut wir es können. Perfektion braucht kein Kind um glücklich groß zu werden. Also habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr mal gereizt seid, wenn es wieder Nudeln mit Käse gibt oder wenn der Fernseher noch 10 Minuten länger läuft. Morgen ist auch noch ein Tag und vielleicht haben die Kinder dann Lust auf Fischstäbchen und wollen lieber draußen spielen.

Ich wünsche uns allen ein entspanntes, fröhliches, gesundes und gutes neues Jahr.
Eure Super Mom Jette
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3 Kommentare
2019-01-22T12:17:12Z
  • Dienstag, 22.01.2019 um 13:17 Uhr
Du sprichst mir aus der Seele. Hauptsache, die Mutter ist en spannt, dann findet sich der Rest . Schönes entspanntes Jahr 2019!
2019-01-23T11:11:01Z
  • Mittwoch, 23.01.2019 um 12:11 Uhr
Auch wenn es schwer fällt, sollten wir doch alle versuchen, gelassener zu werden. Da müssen wir wohl alle an uns arbeiten. Frohes Jahr 2019. <3 <3
2019-01-30T08:42:12Z
  • Mittwoch, 30.01.2019 um 09:42 Uhr
Amen! Entspannung ist das A und O, ein gestresstes Elterndasein macht weder den Eltern noch den Kindern Freude.

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