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Tipps vom Hebammennetzwerk

Entspannte Vorbereitung auf die Geburt

Eine spontane Geburt läuft praktisch immer wie von selbst ab und ist eine meisterlich-natürliche Zusammenarbeit von Mutter und Kind. Jedoch ist insbesondere bei Erstgebärenden die Angst vor der Ungewissheit groß. Wird die Geburt problemlos verlaufen? Was passiert, wenn nicht? Diese und viele weitere Fragen plagen junge Eltern, die häufig noch durch angebliche Horrorgeschichten aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis befeuert werden.

Um es nicht erst zu einer ausgeprägten Geburtspanik kommen zu lassen, empfehlen wir ganz viele und ausschließlich POSITIVE Geburtsberichte und Bücher zu lesen. Die Werke von Ina May Gaskin, Michel Odent oder Frédérick Leboyer sind hierfür ideal. Wir Hebammen erleben es im Alltag häufig, dass die Schwangeren und ihre Partner sehr viele Informationen aus dem Internet holen, ohne auf die Quellenangaben zu achten. Leider wird bei "Dr. Google" sehr viel Unsinn platziert, was natürlich oft dazu beiträgt, Schwangere und Wöchnerinnen zu verunsichern. Unser Appell: Lasst euch nicht verrückt machen! Man darf auch in der Schwangerschaft ruhig auf sich selbst und das eigene Bauchgefühl vertrauen. Wenn man sich wohl fühlt, geht es meist auch dem Kind am besten. Und bei Unsicherheiten holt man sich schnell einen fachlichen Rat von der Hebamme oder dem Arzt.

Auch Geburtsvorbereitungskurse sind optimal, um sich beim Thema Geburt sicherer zu fühlen. Meist von einer Hebamme angeleitet, werden in diesen Kursen verschiedene, vor allem auch die aufrechten, Geburtspositionen und Atemtechniken erlernt, die in der Schwangerschaft geübt werden sollten, um die Wehen während der Geburt besser verkraften zu können.

Nehmt also alle die hilfreichen Angebote zur Vorbereitung ruhig an, lasst euch nicht aus der Ruhe bringen und freut euch darauf, das Wunder, was eine Geburt nun einmal ist und bleibt, bald selbst erleben zu dürfen.

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