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Frau Raufuss

Die Erstaustattung

Je näher der Geburtstermin rückt, desto mehr mache ich mir Gedanken, um unserer Ausstattung. Haben wir alles? Was fehlt noch? Gibt es Dinge, auf die wir nicht verzichten können?

Beim ersten Kind war ich noch unentspannter. Ich konnte nicht aus eigenen Erfahrungen schöpfen und musste mir Listen im Internet runterladen. Viele Anschaffungen waren, für uns, ziemlich überflüssig und auf diese Sachen werde ich dieses Mal verzichten. Was ich darüber hinaus wirklich brauche und wir für unser zweites Kind zusätzlich angeschafft haben? Die Raufuss-Pro-Liste der Erstausstattung.

Einen Kinderwagen sollte jede Familie haben. Und zwar einen, der auf die Bedürfnisse zugeschnitten ist. Hier tickt jeder anders, hat individuelle Vorlieben und einen eigenen Geschmack. Bei meiner großen Tochter fuhren wir einen Emmaljunga, den ich nach wie vor heiß und innig liebe. Aber leider ist es für unseren Alltag nicht gemacht. Wir brauchen einen Wagen, der ganz schnell zusammengebaut ist, wenig Platz wegnimmt und viel Stauraum bereithält. Da ich unter der Woche mit den zwei kleinen Experten alleine sein werde, muss er leicht und praktisch sein. Zusätzlich muss er einen individuell einstellbaren Schiebegriff haben, denn herrraufuss ist ziemlich groß und soll den kleinen Mann auch durch die Gegend schieben. Kurzum: eine Beratung in einer BabyOne Filiale lohnt sich sehr. Wir haben, nach vielen Tests und Überlegungen, den perfekten Wagen gefunden: den Bugaboo Donkey Mono. Die Tasche ist für meinen wöchentlichen Einkauf auf dem Markt perfekt, er lässt sich super schieben und einfach zusammenklappen.

Auch eine vernünftige Trage hatten wir vor 6 Jahren nicht. Ich habe nachts ein gebrauchtes Tuch im Internet ersteigert und mit Mühe eine Wickelkreuztrage geschnürt. Für den kleinen Mann haben wir eine richtige Trageberatung wahrgenommen und ich freue mich so sehr auf die Tragzeit mit meiner neuen Ergobaby adapt. Sie wächst mit, kann schon direkt nach der Geburt genutzt werden und ist so einfach anzulegen. Auch hier müsst ihr wieder genau gucken, was die Trage können muss. Für uns ist die Wandelbarkeit perfekt und das große Mädchen hat direkt auch eine Puppentrage bekommen. So trägt sie munter Elche durch die Gegend und erklärt ihrem Paps, wie das mit dem Anlegen richtig funktioniert. Trotzdem werden wir wohl noch ein elastisches Tuch besorgen, das ist für den Alltag im Schlafanzug nach der Geburt wohl noch einfacher….

Für den Alltag draussen bist du jetzt perfekt ausgestattet. Aber was brauchst du für zu Hause?
Ein Beistellbett, wenn du stillen und lange Wege vermeiden möchtest. Wir haben ein Babybay, denn im Winter ist es kalt und ich möchte nicht jede Nacht hundertmal aufstehen. Was natürlich auch geht, ist ein Babybett ohne Seitengitter am eigenen Bett…
Ein Babybett im Babyzimmer. Denn ich bin ganz klar für das alleine-einschlafen-lernen. Und so hoffe ich, dass Mittagsschlaf und das abendliche erste Einschlafen im eigenen Zimmer funktionieren. Hier muss jede Familie ihren Weg finden, für uns hat dieser beim großen Mädchen perfekt gepasst. Ob das beim Zweiten auch so ist?
Ein Hochstuhl mit Babyaufsatz? Ja. Wirklich. Denn das ist eine der Anschaffungen, die ich beim ersten Kind vermisst habe. Egal wann wir essen wollten, meine große Tochter wollte dabei sein. Und um dieses Dilemma und Tränen direkt zu vermeiden, haben wir einen Tripp Trapp mit Babyaufsatz, der dann in der Küche stehen wird. Wir sind nämlich so eine richtige Frühstücksfamilie und treffen uns schon morgens gemeinsam am Tisch. Gerade am Wochenende lassen wir uns auch Zeit, quatschen und genießen die Zeit. Damit das Baby dann ganz einfach (also ohne Mamas Arm, die gerne in Ruhe ihren Tee trinkt) dabei ist, ist so ein Hochstuhl ziemlich praktisch. Ja ich weiß, purer Luxus, der uns aber entspannte Stunden schenken wird.
Was ihr auf jeden Fall braucht sind kuschelige Decken und eine gemütliche Spieldecke. Denn ab sofort werdet ihr viel Zeit auf dem Boden verbringen. Je gemütlicher der Ort ist, desto angenehmer ist die Zeit für euch. Ich bin ein großer Fan von koeka. Hier weiß ich, was ich hab. Gute Qualität, kuscheligen Stoff und das Gefühl von Wohlfühlcharakter.

Bettwaren
Wechselspannbettlaken, gerade bei Spuckkindern sollten 1-2 Laken mehr vorhanden sein
1-2 Schlafsäcke pro Größe, denn auch die müssen manchmal in die Wäsche. Wir haben hier die Alvi und B.O. TraumZeit Säcke gewählt. Ohne viel SchnickSchnack und ohne Innensack. Auch hier wieder ein Typfrage. Bei uns gibt es ganz klassisch einen Schlafanzug an und den Sack darüber
Spucktücher, die dürfen auch gespannt unter dem Kopf liegen, um im Falle eines Falles alles aufzufangen. Wichtig: Wirklich festspannen

Ausstattung für den Kleiderschrank
Gerade hier gehen die Meinung auseinander. Noch immer ändere ich unsere Liste, füge Dinge hinzu und gehe lieber auf Nummer sicher und habe pro Größe 1-2 Teile mehr. Denn eins weiß ich noch: auf die große Wäsche hat niemand in den ersten Wochen große Lust.
Für die Größen 50-62 (Wir haben wirklich Sachen in 50 zu Hause, denn meine Tochter hat ungefähr 3 Wochen in Größe 50 gepasst…)

Jeweils:
  • 10 Bodys, ich bevorzuge Wickelbodys, denn das Anziehen ist einfach viel angenehmer und fürs Baby entspannter. Die Menge sieht viel aus, nach 2 Windelbomben wisst ihr aber warum, ich so viele bevorzuge.
  • 3 Strampler, nur für Stramplertypen. Wir sind das nicht, ich finde das einfach nicht praktisch und auch nicht so hübsch.
  • 6 Oberteile, gerne am Anfang auch Wickelhemdchen, wichtig sind aber die Knöpfe am Hals, so ist das Anziehen ein bisschen einfacher
  • 5 Hosen, Leggingsoder Jogginghosen
  • 3 Paar Söckchen
  • 5 Strumpfhosen, gerade in den kleinen Größen. Für unser Winterbaby gibt es immer den Zwiebellook
  • 5 Schlafanzüge
  • 2 Mützen, je nach Temperatur
  • 1 Overall für den Herbst/Winter im Wagen
  • 1 Jäckchen
  • 2 Strickjacken

Je nach Belieben sind Unterschiede möglich. Ich finde einen Zwiebellook am praktischsten.

Kleinkram
  • Ein Babyphone, ist einfach nützlich.
  • Wickelauflage
  • Schnuller
  • Flaschen, auch als zukünftige Still-Mami haben wir eine Grundausstattung hier, ich möchte einfach entspannt vorbereitet sein.
  • Pre-Nahrung, ich hab wirklich gerne für jede Situation etwas im Haus…
  • Hygiene-Grundausstattung ( Windeleimer, Windeln, Feuchttücher, Weleda Creme Calendula, Fieberthermometer, Nagelschere)
  • Spucktücher, davon gibt es nicht genug. Wir haben ca. 30 Stück. Kauft gerne die Eigenmarke von BabyOne, die sind super weich und haben schöne Motive.
  • Waschlappen, für die Katzenwäsche morgens und abends und die kleine Wäsche zwischendurch. Auch hiervon gerne ein paar mehr kaufen. Bei uns hat jedes Kind jetzt eine eigene Farbe, Muttis sind wohl einfach so.
  • Babykapuzenhandtücher
  • Babywanne, wir haben eine zum Einklappen von Stokke, die nimmt wenig Platz weg und ist super schnell aufgebaut


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5 Kommentare
2018-10-16T07:45:34Z
  • Dienstag, 16.10.2018 um 09:45 Uhr
Hallo Frau Raufuss,


danke für die tolle Liste! Bei uns kommt in ein paar Tagen auch Nr. 2 zur Welt und wir können es alle kaum noch erwarten. Aber wie du schon beschrieben hast, weiß man beim zweiten Kind einfach schon viel besser, was man benötigt und was nicht. Was wir noch haben und nicht bei dir in der Liste steht, ist eine Wärmelampe, eine die man nicht in die Wand bohren muss, sondern einen Standfuß hat. Finde ich, bei Herbst oder Winterkindern einfach ein Muss LG!

2018-10-16T08:04:55Z
  • Dienstag, 16.10.2018 um 10:04 Uhr
Liebe Amilo93!

Eine Wärmelampe fand ich damals beim großen Mädchen total überflüssig und deshalb haben wir diesmal keine...Vor 6 Jahren waren wir hin und hergerissen und haben am Ende doch eine besorgt, die kaum in Benutzung war...Wie unterschiedlich Geschmäcker einfach sind

Dir eine schöne und unkomplizierte Geburt!

Liebe Grüße

Märry


2018-10-22T09:32:46Z
  • Montag, 22.10.2018 um 11:32 Uhr
Super Liste, vielen Dank!
2018-10-22T11:27:17Z
  • Montag, 22.10.2018 um 13:27 Uhr
Kann ich mich nur anschließen: Die Liste ist echt super! Beim zweiten Kind weiß man eben, was man wirklich braucht  

Und was die Wärmelampe anbelangt, kann ich beide Meinungen verstehen. Denn das hängt nämlich häufig von den Wohnbedingungen ab. In Neubauten mit Fußbodenheizung braucht man Wärmelampen meistens echt nicht, weil die Räume gut durchgewärmt sind. Wohnt man aber in einer Altbauwohnung, mit hohen Decken, bleibt die Raumluft deutlich kühler und eine Wärmelampe kann durchaus von Vorteil sein. 

2018-11-05T13:17:01Z
  • Montag, 05.11.2018 um 14:17 Uhr
tolle Liste, sehr informativ 

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