Unsere Webseite verwendet Cookies. Wenn Du auf unserer Webseite weitersurfst, stimmst Du dieser Verwendung zu.   Mehr erfahren...
Zustimmen
Katrin

Der kleine Schwangerschaftsbegleiter

Du hast es gerade erst erfahren? Oder weißt du es schon ein bisschen länger, dass du schwanger bist? Auf jeden Fall: Herzlichen Glückwunsch! Denn vor dir liegt eine einmalige und spannende Zeit, in der du viele neue Erfahrungen machen wirst.

Das tolle Gefühl zum Beispiel, wenn du zum ersten Mal die Bewegungen deines Kindes im Bauch spürst. Oder beim Arzt seine Herztöne hörst – ganz schnell und laut. Die Vorfreude, wenn du die ersten winzig kleinen Babysachen einkaufst und das Kinderzimmer herrichtest. Das ganz neue Körpergefühl, das sich mit dem Wachsen des Bauchs immer wieder verändert. Und auch die Unsicherheit, die die ungewohnte Situation mit sich bringt: Werde ich das schaffen, mit der Geburt? Wie komme ich wohl mit einem Kind zurecht?

Keine Frage: Die Schwangerschaft ist eine außergewöhnliche Zeit. Ein zuverlässiger Begleiter durch die aufregenden neun Monate ist der Schwangerschaftsbegleiter von BabyOne. Auf rund 60 Seiten haben wir viele Informationen und Tipps rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebenswochen deines Babys zusammengestellt. Kurz, knapp und übersichtlich. So kannst du alles leicht (wieder) finden und dich auf einen Blick über die wichtigsten Fakten informieren. Auch für deine eigenen Notizen haben wir reichlich Platz gelassen: Damit du alles aufschreiben kannst, was nun zählt.


 

Alles was nun zählt

 

 

Ich bin schwanger!


Der Busen spannt, die Regel bleibt aus und du könntest dauernd schlafen – erste Anzeichen für eine Schwangerschaft, die oft schon wenige Tage nach der Befruchtung spürbar sind. Sicherheit über deinen „Zustand” erhälst du durch einen Schwangerschaftstest aus der Apotheke. Fällt der positiv aus, solltest du bald deinen Frauenarzt oder eine Hebamme aufsuchen. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen stellst du sicher, dass es dir und deinem Baby von Anfang an gut geht.



 

 

Wann ist das Baby endlich da?


Den Entbindungstermin kannst du mit der so genannten Naegele’schen Regel selbst ausrechnen – vorausgesetzt, du weißt das Datum des ersten Tages deiner letzten Periode und hast einen regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen. Durchschnittlich dauert eine Schwangerschaft etwa 280 Tage oder 40 Wochen, gerechnet vom ersten Tag der letzten Periode. Addiere zu diesem Datum sieben Tage, ziehe drei Monate ab und addiere wiederum ein Jahr hinzu. Schon weißt du, wann dein Baby ungefähr zur Welt kommen wird. Aber keine Angst, wenn die Geburt nicht genau zum errechneten Termin stattfindet: Das ist nur bei etwa vier Prozent aller Frauen der Fall. Dein Baby kann jederzeit zwischen der 38. und der 42. Schwangerschaftswoche geboren werden und gilt dann als „Termingeburt“.

Oft wird das nach dem Zyklus berechnete Datum nach der ersten Ultraschalluntersuchung geändert. Anhand der Größe des Embryos lässt sich in dieser Phase nämlich fast auf den Tag genau die tatsächliche Schwangerschaftswoche bestimmen.

Da die Schwangerschaftswoche nach dem Zyklus und nicht nach dem tatsächlichen Befruchtungstag errechnet wird, kann es sein, dass du offiziell in der dritten Schwangerschaftswoche bist, obwohl die Befruchtung erst zwei Tage her ist.

 


Vorsorgeuntersuchungen – wann und warum?


Als Schwangere hast du Anspruch auf mindestens 14 Vorsorgeuntersuchungen bei deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme. Du solltest alle vier Wochen zur Untersuchung gehen, ab der 32. Schwangerschaftswoche alle zwei Wochen und zuletzt sogar im wöchentlichen Rhythmus. Alle Ergebnisse werden im Mutterpass dokumentiert, den du beim ersten Termin erhältst. Kontrolliert wird dein Gewicht, der Blutdruck, eine Urinprobe, die Größe der Gebärmutter, die Lage des Kindes und seine Herztöne. Außerdem wird dein Blut untersucht. Gegen Ende der Schwangerschaft führen dein Arzt oder deine Hebamme eine vaginale Untersuchung durch, um festzustellen, ob der Muttermund noch geschlossen ist. Dabei wird auch das Becken abgetastet. Zur Schwangerschaftsvorsorge gehören auch drei Ultraschalluntersuchungen.Mit ihrer Hilfe kann dein Arzt eventuelle Komplikationen oder Fehlbildungen des Kindes frühzeitig erkennen. Für dich selbst ist die Ultraschalluntersuchung eine wunderbare Gelegenheit, dein Kind zum ersten Mal zu sehen. Vielleicht kannst du sogar eine Aufnahme deines Babys mit nach Hause nehmen.


Was muss ich mir jetzt verkneifen?


Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, und dementsprechend kannst du dein Leben weitgehend „normal“ weiterführen. Ein paar Dinge solltest du im Interesse deiner Gesundheit und der deines Kindes aber unbedingt vermeiden:


  1. Nikotin, Alkohol und Drogen
  2. Rohes oder nur halb durchgebratenes Fleisch
  3. Milchprodukte aus Rohmilch
  4. Arzneimittel, die dir vor der Schwangerschaft verordnet wurden und die von deinem Arzt als schädlich für das Ungeborene eingestuft werden.
  5. Extreme körperliche Anstrengungen. Dazu zählt auch schwere Hausarbeit oder das Akten schleppen im Büro.
  6. Kontakt zu Personen, vor allem zu Kindern mit ansteckenden Krankheiten. Masern und Röteln können das Ungeborene zum Beispiel schwer schädigen.
  7. Aufenthalte in der prallen Sonne, da du nun zu starker Pigmentierung neigst.
  8. Hohe Absätze. Sie fördern Rückenschmerzen und Wadenkrämpfe, wenn das Körper- gewicht steigt.
  9. Stress. Auch wenn du ein echter Workaholic bist: Jetzt ist Kürzertreten angesagt. Wenn auch positiver Stress führt zu innerer Anspannung – und die schadet deinem Baby.
    Tipp: Probiere es mal mit Yoga. Damit fällt es leichter, einen Gang zurückzuschalten.


Was sollte ich auf jeden Fall tun?


  1. Nimm in den ersten 12 Schwangerschaftswochen ein Folsäurepräparat ein. Damit beugst du Neuralrohrdefekten vor, die Fehlbildungen wie Spina-bifida-Erkrankungen („offener Rücken“) zur Folge haben.
  2. Lasse eine sorgfältige zahnärztliche Untersuchung durchführen. Auf Röntgenaufnahmen sollte dabei möglichst verzichtet werden.
  3. Iss viel frisches Obst und Gemüse und trinke mindestens zwei Liter Wasser, Kräutertee oder ungesüßten Fruchtsaft pro Tag. Unbedingt auf den Speiseplan gehören auch Vollkornbrot und Fisch.
  4. Informiere deinen Arbeitgeber über die Schwangerschaft. Lass dich – zum Beispiel bei einer Familienberatungsstelle – über rechtliche Regelungen zu Mutterschutz, Erziehungsurlaub, Erziehungsgeld beraten.
  5. Melde dich zu einem Geburtsvorbereitungskurs an. Hier lernst du Atem- und Entspannungsübungen für die Geburt und kannst nette Kontakte zu anderen zukünftigen Müttern knüpfen.
  6. Trage den Mutterpass immer bei dir. Im Notfall wissen Helfer so gleich, dass du schwanger bist, und können entsprechend reagieren.
  7. Gönn dir so oft wie möglich Ruhepausen. Leg dabei am besten die Füße hoch, schließ die Augen und höre entspannende Musik.
  8. Besuche verschiedene Entbindungskliniken und lass dich ausführlich über das jeweilige Angebot beraten.
  9. Nimm auf jeden Fall frühzeitig Kontakt zu einer Hebamme auf, die dich auch in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt zu Hause begleiten und beraten kann.

Noch mehr Infos zum Thema Schwangerschaft findest du hier.

 

Speichern Abbrechen
Hat Dir dieser Beitrag geholfen?
  • Ja
  • Nein
3 hilft diese Antwort
Schreibe einen Kommentar

Dateianhänge
    😄