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Frau Raufuss

8 Monate Lieblingsjunge: Wie war das noch mit dem Schlafen?

Babys Schlaf. Das wohl wichtigste Thema aller Eltern, geht es euch auch so? Nach 8 Monaten mit dem Lieblingsjungen kann ich die Frage fast schon nicht mehr hören. Viel schlimmer sind aber die mitleidigen Blicke und das Verurteilen. Dazu aber später mehr. 8 Monate ist das Baby jetzt schon bei uns und in vier Monaten steht der erste Geburtstag vor der Tür. Für mich fühlt es sich mehr und mehr so an, als wäre das Baby schon immer bei uns gewesen. Wer jetzt aber glaubt, hier ist alles rosarot und Ponyhof, der irrt. Ich bin müde, wünsche mir sehnlichst mal einen Tag ohne die Kinder (durchhalten würde ich das garantiert eh nur 2 Stunden) und weiss manchmal gar nicht mehr, wie ich meine anderen Rollen fernab meiner Mutterrolle wahrnehmen kann und soll. 

In den letzten Wochen ist aus dem kleinen Baby plötzlich eine kleine Kugel geworden, die munter durchs Wohnzimmer rollt. Egal wo er abgelegt wird, nach einigen Minuten liegt er immer unter unserem Couchtisch und versucht mit seinen Beinchen den Tisch zu stemmen. Dabei kreischt er ganz zufrieden und wird nur sauer, wenn das mit dem Robben immer noch nicht klappt. Die Bauchlage ist nach wie vor nicht so sein Ding, das Drehen allerdings ist eine seiner Leidenschaften. Unser Baby-Trainigs-Camp hat sogar nachts geöffnet, denn da versucht der kleine Mann aus seinem Beistellbett zu kugeln, garantiert um noch mehr mit mir zu kuscheln….Und weil schon Nachfragen kamen: Ja, wir haben im Kinderzimmer noch ein Bett für ihn stehen, ein wirklich hübsches und gemütliches Bett. Darin hat er bis jetzt ein paar kurze Schläfchen gehalten, in der Nacht geht aber nichts ohne Mama. Und das ist für mich auch vollkommen ok.

Ja, das Thema Schlaf. Jeder hat dazu eine Geschichte auf Lager und viel besser noch: den einen ultimativen Tipp. Ich habe für mich eine neue Strategie: ich nehme es einfach so hin. Das Baby ist eben ein Baby und Babys müssen nicht schlafen. Das häufige Stillen hat bestimmt seinen Grund und so lange er nachts nicht kreischt, bin ich für alle Kuscheleinheiten zu gebrauchen. Seit ich meine neue Strategie im Kopf habe, bin ich viel besser drauf und mache mir weniger Gedanken. Wie geht ihr mit dem wenigen Schlaf um?

Was wir so erlebt haben?

Wir waren zum ersten Mal zu viert im Urlaub. Ähm, ja. Urlaub. Die Mütter wissen jetzt wie das gemeint ist. Wir waren an einem anderen Ort, um mal etwas anderes zu erleben. Der Alltag ist nämlich trotzdem mitgereist. Kochen, Wäsche, Einkauf und Kinderbespassung sind nämlich auch im Urlaub ganz oben auf der Liste. Trotzdem war es eine schöne Zeit. Mit Baby ist das Reisen allerdings ein wenig anders, denn auch wenn der kleine Mann fast überall schläft: er gibt unseren Rhythmus vor.

Und sonst so?

Ähm. Essen ist weiterhin zwar spannend anzusehen, der eigene Verzehr von Nahrungsmitteln fernab von Birnen und Mama ist aber weiterhin pures Gift. Manchmal schaut er so, als würde ich ihn vergiften wollen. 

Das Beste kommt zum Schluss, oder? Das Baby liegt nicht mehr in der Babywanne im Kinderwagen. Ab jetzt fährt er Sportwagen. Immer lässig mit einem Arm angewinkelt oder den Beinen über dem Tragegriff. Und vielleicht kann es sein, dass ich beim Umbauen 1-2 Tränchen vergossen habe. Warum zum Teufel geht das so schnell? 

Wir genießen die letzten Tage der Sommerferien und ganz unter uns, ich freue mich sehr auf den normalen Alltag und den Schulstart in wenigen Tagen. Vielleicht mach ich dann mal was ganz verrücktes und mal nur etwas für mich? Wie handhabt ihr das mit der Selbstfürsorge?

Habt es fein!

Märry


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