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Frau Raufuss

7 Monate Lieblingsjunge: Lasset das Krümmeln beginnen!

Schon wieder ein Monat rum? Wann ist das passiert? Wenn das weiter so schnell geht, dann feiern wir morgen schon den ersten Geburtstag und nächste Woche ziehen die Kids aus. Das geht doch viiiiel zu schnell. Wer noch etwas von Pippi Langstrumpfs Schrumpfpastillen überhaut, wir hätten da Bedarf. Das Baby ist gerade nämlich ziemlich zauberhaft, vor allem mit der großen Schwester. Die beiden sind unsterblich verliebt und könnten den ganzen Tag kuscheln und sich verliebte Blicke zuwerfen. Geschwisterliebe? Funktioniert hier prächtig.


Der letzte Monat war ziemlich aufregend: das Baby musste ins Krankenhaus, das große Mädchen bekam plötzlich ein Zeugnis und die ersten großen Ferien warfen ihren Schatten voraus. 

Den Krankenhausaufenthalt hat der kleine Mann gut überstanden. Was wir aber gelernt haben: unsere Art des Aufwachsens ist noch nicht überall akzeptiert. Im Krankenhaus müssen Babys nämlich alleine schlafen und sollen nachts doch einfach auch mal weinen dürfen. Lasst euch nicht verunsichern, wenn euer Baby noch immer (hallo??? Die sind doch noch soo klein) viel stillt und in der Nacht in euer Nähe schläft. Ohne das Beistellbett wären wir wohl ziemlich aufgeschmissen. Wie läuft das Schlafen bei euch? Alle zusammen oder getrennt? 


Der kleine Mann ist dem Essen endlich ein wenig aufgeschlossener. Nagut, zwischen Essen und ansabbern gibt es hier zwar noch einen großen Unterschied. Aber: es heißt ja auch Beikost und nicht Anstattkost. Nach wie vor stillen wir noch sehr viel und haben noch keine Mahlzeit ersetzt. 1-2 Mal am Tag gibt es ein paar Löffel Brei und wann immer der Rest der Bande etwas isst, das Baby bekommt dann ein wenig Fingerfood in die Händchen. Was ihr so anbieten könnt? Gurkensticks sind hier sehr hoch im Kurs. Es gibt aber auch Brötchen, Brot und sämtliches Obst, je nach Belieben und Vertragen. Der kleine Mann ist ziemlich verrückt nach Erdbeeren. Mein Plan: wir probieren einfach vieles aus. Noch stresst mich das Stillen nicht. Hört dabei einfach auf euren Bauch. Ich wurde schon ziemlich nervös gemacht, denn jede Mama hat dazu eine Meinung, die sie häufig auch lautstark mitteilen möchte. Aber nur euer Weg ist der, der für euch richtig ist. Noch sitzt das Baby nicht von alleine und wir haben den Hochstuhl noch nicht umgebaut. Wenn das so weit sein sollte, zieht das Baby in den Babyaufsatz vom Stokke Stuhl und die Krümmelei beginnt endlich richtig. Juhu. Endlich kann ich wieder mehrmals am Tag saugen und wischen. 


Was sonst noch so passiert ist?

Der kleine Mann dreht sich fleißig den ganzen Tag auf den Bauch und wieder zurück auf dem Boden, entdeckt seine Spielsachen und meckert, dass er sich noch nicht vorwärts bewegen kann. Mein Tipp: baut euch kleine Stationen in der Wohnung, damit das Baby immer dabei sein kann. Wir haben im Bad eine Decke und ein paar Spielsachen, in der Küche und im Wohnzimmer sind ebenfalls Orte für das Baby. So kann ich kochen, Wäsche sortieren, duschen, mit dem großen Kind spielen und all das machen, was man eben so macht. 


Und das Baby?

Das ist schon wieder über Nacht aus seinen Schlafsäcken gewachsen und braucht nachts schon Windeln in Größe 5. Ihr merkt, das mit dem Babysein geht rasend schnell vorbei und im ersten Jahr passiert so wahnsinnig viel. Der kleine Mann hat auch schon das Wichtigste im Leben gelernt: wenn Mama schimpft und laut „NEIN“ sagt, schüttelt er den Kopf und lacht laut. Das mit dem Erstnehmen üben wir noch, ansonsten muss ich vor Verliebtheit immer sehr schmunzeln. 


Wie immer gilt: vergesst das „auf den Bauch hören“ nicht. Ihr seid Chef, und niemand sonst. Genug erzählt, die Ferienkinder möchten jetzt das Frühstück im Bett serviert bekommen. Was tut man nicht alles!

Habt es fein!
Märry


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